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Geschichten aus Frankfurt
Ein neues Kapitel hat begonnen!
Ich (Tim) habe seit dem Start des Jahres einen gemeinsam mit Christian (rechts im Bild) die Leitung unser Missionarsteam in Frankfurt unseres Missionsteams in Frankfurt übernehmen, auch Mariel wird ein paar Missionare als Mentorin begleiten. Wie ist es dazu gekommen?
Schon vor einiger Zeit wurden wir eingeladen, Teil des Leitungsteam für unser Team in Frankfurt zu werden. Gleichzeitig war schon länger geplant, dass der Leiter des Teams seine Rolle an einen anderen Missionar abgibt. Aus verständlichen Gründen kann er seine Leitungsrolle nicht antreten.
Mariel und ich haben bisher unser Team und die Vision, die das Team für unsere Stadt hat, als großen Segen erlebt. Wir haben den Wunsch, dass unser Team auch weiter ein Segen in Gottes Reich hier in Frankfurt sein kann. Gleichzeitig sehen wir auch, wie Gott in den letzten Jahren uns für weitere Schritte vorbereitet hat, zum Beispiel wie ich durch meinen Beitrag im Main Projekt viele Beziehungen zu Pastoren und Leitern in unserer Stadt gebaut habe.
Deshalb haben wir entschieden, dass ich (Tim) einen Teil der Teamleiterrolle annehme. Ich werde die Rolle des Focus City Leader übernehmen und dabei vor allem für die Vision in unserem Team und für die Partnerschaften in der Stadt zuständig sein und das Team darin leiten. Ich freue mich auf diese Chance, unserem Team hier in Frankfurt zu helfen, das volle Potential zu entfalten und eine Brücke in unseren Stadt zu sein.
Wenn du uns darin unterstützen möchtest, freuen wir uns, wenn du Teil unseres Teams wirst:
Rückblick auf das mLeben-Abschlusstreffen
Mitte November fand das Abschlusstreffen des mLeben-Prozesses statt – ein Vormittag voller Ermutigung, Austausch und Gemeinschaft. Neben inspirierenden Zeugnissen und intensivem Gebet gab es auch Zeit zum Feiern, bei einem gemeinsamen Essen mit allen Teilnehmern.
Zeugnisse, die ermutigen
Ein Highlight waren die Geschichten, die Teilnehmer aus dem letzten Jahr mit uns geteilt haben. Es ist erstaunlich, wie Gott durch kleine Schritte im Alltag wirken kann:
- Zwei Teilnehmer hatten während eines Gebetsspaziergangs den Impuls, einen Obdachlosen anzusprechen, den Gott ihnen aufs Herz gelegt hatte.
- Ein Spieleabend führte dazu, dass ein Nachbar ein traumatisches Erlebnis mitteilte. Dieses Vertrauen war der Startpunkt für Gespräche über das Evangelium.
- Eine Nachbarin bat einen Teilnehmer um Gebet für ein großes Anliegen – und Gott hat dieses Gebet auf wunderbare Weise erhört.
- Jemand fand endlich Klarheit, wie er Alltagsgespräche mit Kollegen auf das Evangelium lenken kann, ohne sich dabei unnatürlich zu fühlen.
Solche Zeugnisse zeigen, wie Gott uns gebrauchen kann, wenn wir uns bewusst auf ihn einlassen und im Alltag für sein Reden offen sind.
Gemeinsam beten und feiern
Ein weiterer bewegender Moment war das gemeinsame Gebet: Wir haben füreinander und für unsere Freunde gebetet, die Jesus noch nicht kennen. Es war besonders, zu sehen, wie viel Hoffnung und Zuversicht in diesem Moment spürbar war. Zum Abschluss haben wir uns gegenseitig gesegnet und ausgesandt, weiterhin unseren Glauben im Alltag zu teilen – mit Mut, Vertrauen und Liebe.
Das gemeinsame Essen danach bot Zeit für Gespräche, Austausch und einfaches Genießen der Gemeinschaft. Es war der perfekte Abschluss für einen bewegenden Vormittag.
Unterstütze die Vision
Damit Tim & Mariel sich so in Frankfurt einbringen können sind wir freigesetzt als Missionare. Wenn du diese Vision mittragen möchtest, laden wir dich ein uns zu unterstützen.
12. World Urban Forum in Kairo
Anfang November durfte ich in Kairo am World Urban Forum der Vereinten Nationen teilnehmen – einer inspirierenden Konferenz rund um Urbanisierung und Städte. Gemeinsam mit meinem Teamleiter Jason aus Frankfurt haben wir über Stadttrends nachgedacht und was sie für die Mission in Städten bedeuten.
Ein Highlight war der Austausch mit Menschen, die weltweit in Städten mit demselben Herzschlag arbeiten – voneinander lernen und gemeinsam träumen. Und ja, die Pyramiden durfte ich auch sehen!
Die drei Kerngedanken der Konferenz angewandt auf Kirchen haben mich besonders inspiriert:
- It all starts at home – Kirche beginnt im Zuhause.
- It all starts together – Im Reich Gottes arbeiten wir gemeinsam.
- It all starts now – Die Zeit für Zusammenarbeit im Evangelium ist jetzt.
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Gemeinsam träumen, planen und wachsen!
Anfang November hatten wir Strategietage mit dem Main Projekt in Frankfurt. Als Leiter haben wir auf die letzten zwei Jahre zurückgeblickt, evaluiert und mutig nach vorne geschaut. Mit weiteren eingeladenen Leitern aus der Stadt haben wir darüber nachgedacht, wie wir als Netzwerk wachsen können, um eine Bewegung des Evangeliums zu fördern.
Besonders freue ich mich über konkrete Schritte und Ideen, die wir für mLeben umsetzen wollen. In den nächsten Monaten werde ich mit einem Team daran arbeiten.

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Exponential Deutschland Konferenz
Blog Post: Von der Exponential Deutschland Konferenz – Was wir über das Teilen des Evangeliums gelernt haben
Im Oktober hatten wir (Tim & Mariel) die Gelegenheit, an der Exponential Deutschland Konferenz teilzunehmen, die unter dem Motto GospelX stand. Das zentrale Thema der Konferenz war: Wie können wir das Evangelium teilen? Fünf wesentliche Gedanken haben uns dabei neu inspiriert und herausgefordert. Diese Eindrücke möchten wir gerne mit euch teilen.
1. Wir sind Teil einer 2000 Jahre alten Bewegung
In Apostelgeschichte 1,8 sagt Jesus: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Wir haben realisiert, dass wir tatsächlich „das Ende der Erde“ sind – zumindest in der damaligen Perspektive. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich das Evangelium wie ein unsichtbarer Faden von Generation zu Generation durchgezogen, bis es uns erreicht hat. Und dieser Faden hat funktioniert! Jetzt liegt es an uns, diesen Faden weiterzuführen. Wie kann das Evangelium durch uns die nächste Person erreichen? Und wie verhindern wir, dass diese Bewegung bei uns zum Stillstand kommt? Diese Fragen haben uns tief bewegt.
2. Jeder kann das Evangelium weitergeben – es geht nicht um Perfektion
Oft denken wir, dass es spezielle Begabung oder einen perfekt ausgearbeiteten Plan braucht, um das Evangelium weiterzugeben. Aber das ist ein Missverständnis. Evangelisation ist kein exklusives Feld für Superhelden. Der entscheidende Punkt ist, dass wir dabei auf den Heiligen Geist vertrauen. Wenn wir uns auf Gott verlassen, statt auf unsere eigenen Fähigkeiten, dann leben wir schon aus der Kraft des Evangeliums heraus. Es geht um Vertrauen – nicht um Perfektion. Diese Erkenntnis hat uns neu Mut gemacht.
3. Haben wir das Herz Jesu für die Verlorenen?
Eine der schwierigsten Fragen, die uns gestellt wurde, lautete: „Weine ich wie Jesus über die Menschen, die ohne ihn verloren sind?“ Diese Frage hat uns tief getroffen. In den Evangelien sehen wir, wie Jesus Mitgefühl für die verlorenen Menschen hat. Wie sieht es bei uns aus? Berührt uns das Schicksal der Menschen in unserer Umgebung wirklich? Wir sind neu ermutigt, Gott zu bitten, unsere Herzen zu verändern und uns mit seiner Liebe und Dringlichkeit für die Verlorenen zu erfüllen.
4. Groß träumen: Geistliche Multiplikation
Ein Bild, das uns besonders inspiriert hat, stammt aus dem Buch Spiritual Multiplication von Bob McNabb. Er schreibt:
„Manchmal stelle ich mir vor, am Tor des Himmels zu sitzen und Neuankömmlinge zu begrüßen. Zurückgelehnt in meinem Stuhl, während ich Limonade trinke, gebe ich denen, die ich zu Christus geführt habe, High Fives, wenn sie hereinkommen. Danach kommen diejenigen, die sie zu Christus geführt haben, und ich gebe ihnen, meinen geistlichen Enkeln, High Fives, wenn sie eintreten. Dann kommen meine Urenkel, meine Ururenkel und so weiter, mit immer weiter wachsenden Zahlen. Bin ich verrückt, weil ich davon träume, dass dies geschieht? Ich bin mir beim Stuhl und der Limonade nicht so sicher, aber ich bin mir sicher, dass ich in guter Gesellschaft bin, wenn ich darauf hoffe, die Menschen zu sehen, die ich beeinflusst habe, wenn ich beim Herrn bin.“
Diese Vorstellung hat uns tief berührt und motiviert, groß zu träumen. Was wäre, wenn unser Einsatz für das Evangelium weit über unsere Zeit hier hinaus Wirkung hat? Es ist eine gewaltige Vision, die uns Hoffnung gibt und uns motiviert, uns für Gottes Reich zu engagieren.
5. Sendend leben – ohne Angst vor Verlust
Ein letzter Punkt, der uns besonders motiviert hat, ist das Konzept des „sendenden Lebens“. In unserer Jüngerschaft, in unseren Leiterschaften und auch als Kirche wollen wir mutig sein, Menschen zu senden, um neue Gemeinden zu gründen und das Evangelium weiter zu verbreiten.
Manchmal haben wir Angst, Menschen loszulassen – besonders dann, wenn es um wertvolle Leiter oder Freunde geht. Aber wir sind ermutigt worden, darauf zu vertrauen, dass Gott uns immer neue Menschen schicken wird, wenn wir für sein Reich investieren. Statistiken zeigen sogar, dass Gemeinden, die Menschen aussenden, oft ein gesundes Wachstum erleben. Gott hat versprochen, sich großzügig um uns zu kümmern, wenn wir bereit sind, für ihn loszulassen.
Fazit: Lass uns das Evangelium mutig weitertragen
Diese Konferenz hat uns nicht nur in unserer persönlichen Jüngerschaft gestärkt, sondern uns auch eine größere Vision gegeben. Die Botschaft des Evangeliums ist eine, die uns neu erfasst hat, und wir wollen sie mutig und vertrauensvoll weitergeben. Wir alle sind Teil dieser Bewegung – und wir alle haben die Möglichkeit, unseren Teil dazu beizutragen, dass sie nicht mit uns endet.
Lasst uns mutig träumen, beten und vertrauen – und das Evangelium bis an die Enden der Erde tragen.
„Es hat in keinem Land oder an keinem Ort Erweckung gegeben, die nicht im gemeinsamen Gebet ihren Anfang genommen hätte.“ - A.T. Pierson
Wir durften in den letzten Monaten einen Vorgeschmack davon erleben. Anfang des Jahres hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Christen in unserer Straße zu einem gemeinsamen Gebet einzuladen. Daraus ist ein regelmäßiges Zusammenkommen gewachsen. Wir sind 6 Christen aus 4 unterschiedlichen Kirchen, aber vereint in dem Wunsch, dass unsere gemeinsamen Nachbarn Jesus kennenlernen und anfangen, ihm nachzufolgen. Es ist ein Segen, sich durch die kurzen Geschichten und gemeinsamen Gebete immer wieder neu zu ermutigen, in unserer gemeinsamen Nachbarschaft missional zu leben.
Unser Sommer
Diesen Sommer hatten wir (Mariel & Tim) immer wieder die Gelegenheit, Zeit mit unseren Freunden zu verbringen, die Jesus noch nicht kennen, und neue Nachbarn kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war das große Stadtteilfest, bei dem wir uns an der Organisation beteiligt haben und viele Begegnungen in der Nachbarschaft erleben durften. Ein weiteres Highlight war ein Nachbarschaftsgrillen, zu dem wir unsere direkten Nachbarn eingeladen haben. Besonders schön war die Begegnung mit einer Nachbarin, die auch schon letztes Jahr dabei war, und die Möglichkeit, eine neue afrikanische Familie kennenzulernen. Ein echtes Geschenk Gottes war, dass es an diesem Nachmittag nicht geregnet hat, obwohl Regen vorhergesagt war. Gott hat auch Freundschaften vertieft, zum Beispiel haben wir die Familie eines Teenagers durch verschiedene Begegnungen besser kennengelernt. Eine Nachbarin, der wir viel geholfen haben, hat uns zum ersten Hochzeitstag beschenkt, indem sie für uns gekocht hat.
Neues aus mLeben
Ende Mai, haben sich alle mLeben Gruppen für ein gemeinsames Treffen versammelt. (mLeben ist der kollaborative Jüngerschaftsprozess in Frankfurt und Umgebung.) Es war für die Gruppen schön, zu erleben, dass sie Teil von etwas Größerem sind, was hier in Frankfurt passiert und sich auszutauschen. Zusammen haben wir in diesem Treffen geübt, wie wir unseren Glauben in verschiedenen Situationen teilen können. Das fühlt sich am Anfang etwas ungewohnt an und es geht auch nicht darum, einfach etwas auswendig zu lernen und es soll authentisch passieren. Aber wie ein Jazzmusiker auch viele Stunden übt, um dann in einer Band improvisieren zu können, hilft es auch uns Christen, immer wieder zu üben, wie wir das Evangelium in verschiedenen Situationen teilen können, um dann in den Momenten, die Gott uns gibt, bereit zu sein. Und natürlich muss in allem der Heilige Geist wirken.
Im Anschluss hatte ich (Tim) auch eine gute Zeit mit den Gruppenleitern. Es war besonders ermutigend zu hören, was sie in ihren Gruppen erleben und wie Gott im Leben einzelner wirkt. Gleich mehrere Teilnehmer sind Schritte an ihrem Arbeitsplatz gegangen und haben erlebt, wie Gott ihnen Möglichkeiten gegeben hat, ihren Glauben zu teilen. Ein Teilnehmer hat in einer Nachbarschafts App seine Nachbarn eingeladen, gemeinsam zu kochen und hat seitdem schon mit ein paar Nachbarn gekocht, gute Gespräche gehabt und sogar andere aus seiner Kirche motiviert, dabei zu sein. Das ermutigt mich sehr.
Mariel's Sprachreise
Die Zeit in meiner Sprachschule war sowohl schön als auch herausfordernd. Ich habe bereits mit Nicht-Filipinos studiert und zusammengearbeitet und habe gelernt, unsere kulturellen Unterschiede zu überwinden, aber das Deutschlernen mit meinen Klassenkameraden hat mir gezeigt, dass ich noch viel lernen muss, wenn es um den Umgang mit Unterschieden und Vorurteilen geht. Gott hat mich in diesen letzten Monaten wirklich begleitet.
In den ersten zwei Wochen in der Klasse habe ich meine Lehrer und Mitschüler an meiner früheren Schule vermisst. Als ich dann aber mehr Zeit mit meinen neuen Mitschülern und Lehrern verbracht habe, habe ich mit ihnen nicht nur die Sprache gelernt, sondern auch ihre Lebensgeschichten, ihre Beweggründe, Träume und Hoffnungen hier in Deutschland. Es ist wirklich bemerkenswert, und ich habe erkannt, warum Frankfurt ein so besonderer Ort für das Evangelium ist. Selbst während ich dies schreibe, weiß ich nicht, wie ich dieses unglaubliche Gefühl in Worte fassen soll, das ich empfinde, wenn ich an die Menschen denke, die Gott in dieser Stadt erreichen möchte.
Inzwischen habe ich meine B1-Prüfung bestanden, was bedeutet, dass ich bereits in B2 weiterlernen kann. Ich habe meine Prüfung am 20. April gemacht, während des GEM Field Retreats. Im Vorfeld der Prüfung war ich sehr nervös und pessimistisch, was das Ergebnis angeht, aber durch die Gebete und die Ermutigung durch meine Kollegen und euch konnte ich mich entspannen und auf die von Gott gegebenen Fähigkeiten vertrauen.
Obwohl es eine schwierige Reise war, werde ich die Zeit mit meinen Freunden und Lehrern wirklich vermissen, aber ich freue mich darauf, nächsten Monat in meine B2-Klasse zu gehen. Ich werde auf eine andere Schule gehen und hoffe, dass ich auch dort gute Freunde finden werde, Sicherheit im Sprechen der Sprache bekomme und diese Reise, die Gott für mich vorbereitet hat, einfach genießen kann.
Neuer Start von mLeben
Gemeinsam haben wir am letzten Samstag im Januar einen aufregenden Start in eine neue Runde von mLeben, unserem kollaboratioven Jüngerschaftsprozess, erlebt!
Besonders schön für mich zu sehen war das Miteinander von Christen aus verschiedenen Kulturen und allen Generationen in den Gruppen in diesem Jahr. Wir hatten eine gemeinsame Gebetszeit mit Gebeten in mehr als 5 Sprachen. In diesem Jahr sind bei mLeben rund 45 Christen aus 13 verschiedenen Kirchen mit dabei.
Ich wünsche mir, dass durch sie ihre Freunde, Freundinnen und Nachbarn zum ersten Mal das Evangelium hören. Bete gerne auch weiter mit dafür. Danke!
EUROPE IS CALLING
Im Januar hatte ich (Mariel) meinen Kandidatenseminar, ein Schritt in meiner Bewerbung als Missionar von GEM. Ich habe eine wunderbare Zeit mit meinen Mitkandidaten verbracht. Ich habe ihre Geschichten gehört und wie sie sich in ihrem Dienst engagieren. Ich fühle mich klein in dieser Bewegung, die Gott in Deutschland tut, aber ich weiß, dass meine Erfahrungen auf den Philippinen einen Platz in der Arbeit hier haben und ich hoffe, dass ihr ein Teil davon seid.
Neue Sprachschule
Im Januar hat mein Unterricht in meiner neuen Sprachschule begonnen. In den letzten Monaten habe ich mit der GGZ Sprachschule gelernt und es war eine wunderbare Erfahrung, weil ich mit einer wunderbaren Lehrerin und Klassenkameraden lernen konnte, die motiviert sind, zu lernen und sich auf Deutschland einzustellen. Dieses Mal lerne ich mit Menschen aus verschiedenen Ländern und mit verschiedenen Geschichten. Es ist ein bisschen schwierig für mich, denn meine Klasse kannte sich schon, seit sie zusammen in A2.1 angefangen haben. Ich bin erst in A2.2 zu unserer Klasse gestoßen. Diese neue Erfahrung ist ein bisschen beängstigend, aber ich beginne, Gottes Herz für Frankfurt zu verstehen.
Frankfurt ist eine multikulturelle Stadt, in der 50 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben. Die Menschen sind hierher gekommen, weil sie sich bessere Chancen erhoffen, und sie gehen trotz aller Schwierigkeiten durch den Prozess des Lernens und der Integration. Und Gott sieht das, und vielleicht können sie durch die Bewegung des Evangeliums mehr Hoffnung und einen besseren Sinn im Leben finden.
Beten für mich, während ich versuche, mit meinen Klassenkameraden in Kontakt zu treten und Beziehungen aufzubauen. Das ist nicht einfach, aber ich weiß, dass diese Herausforderung auch für mich ein Lernprozess ist.
Wir feiern gemeinsam den Abschluss!
Das erste Jahr unseres kollaborativen Jüngerschaftsprozesses ist vorbei und wir haben gefeiert. Besonders berührt hat mich die Zeit, in der verschiedene Teilnehmer und Teilnehmerinnen geteilt haben, was Gott in diesem Jahr gemacht hat. Tabea* hat erzählt, wie sie in diesem Jahr mit einer Freundin, der es nicht gut ging, wieder in Kontakt gekommen ist und ihr mit dem Evangelium ein Segen sein konnte. Pascal* hat erzählt, wie Gott ihm in diesem Jahr die Augen für einen Freund geöffnet hat, mit dem er in diesem Jahr angefangen hat, über das Evangelium zu sprechen. Lisa* hat erzählt, wie sie eine Mutter mit ihrem Sohn auf der Arbeit kennengelernt hat. An Weihnachten hat der Sohn etwas zu Weihnachten gefragt und sie hatte die Chance, ihm von der wahren Bedeutung von Weihnachten zu erzählen. Seitdem verbringt sie regelmäßig Zeit mit ihnen.
*Namen geändert
Drei kurze Geschichten von Teilnehmern findet ihr auch auf der M-Leben Website.
Ein spannendes Jahr liegt hinter uns. Christen in Frankfurt und der Umgebung sind in ihrer Beziehung zu Jesus gewachsen und befähigt, das Evangelium mit anderen zu teilen. Wir haben das Jahr mit einer Aussendung beendet:
Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ⸂überall sonst auf der Welt, selbst⸃ in den entferntesten Gegenden der Erde.
- Apostelgeschichte 1,8
Gott lebt mit seinem Geist in uns. Er hat uns eingeladen, Teil der gleichen Bewegung zu sein; in der ganzen Welt, bis in unsere Nachbarschaft und unsere Freundschaften. Wir alle sind Teil dieser Sendung und Geschichte, die schon mit der Erschaffung der Welt beginnt, sich durch die Bibel zieht und bis zu uns reicht.
Wie es zu einer Feier gehört, haben wir es mit Essen und Zeit zum persönlichen Austausch ausklingen lassen.
Wie geht es weiter? Die letzten Wochen war ich viel am Netzwerken und habe versucht, mehr Kirchen und Christen für M-Leben zu begeistern. (M-Leben ist der neue Name von M1, dem Jüngerschaftsprozess).